Die Karwoche
Acht Tage, die alles veränderten – von der Salbung in Bethanien bis zum Weg nach Emmaus, Ort für Ort rund um Jerusalem.
Die Salbung in Bethanien
Sechs Tage vor dem Passah, im Haus des Lazarus, den er auferweckt hat, gießt Maria ein Pfund kostbares Salböl über Jesu Füße – und salbt ihn, wie er sagt, für sein Begräbnis.
Der König zieht ein
Den Hang des Ölbergs hinab reitet Jesus auf einem Fohlen in die Stadt, während die Menge Kleider und Zweige ausbreitet und ruft: "Gelobt sei der König, der da kommt im Namen des Herrn!"
Das Bethaus
Jesus treibt die Geldwechsler aus dem Tempel und stößt ihre Tische um: "Mein Haus soll ein Bethaus heißen." Blinde und Lahme kommen dort zu ihm, und Kinder singen Hosianna.
Das letzte Abendmahl
In einem geliehenen Obergemach in der Stadt nimmt Jesus Brot und Wein und gibt dem Passah seinen neuen Sinn: "Das ist mein Leib … dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut."
Der Garten
In einem Olivenhain jenseits des Kidrontals betet Jesus in Todesangst, während seine Freunde schlafen: "Nicht wie ich will, sondern wie du willst." Dann kommen die Fackeln.
Das Kreuz
Vor der Stadtmauer, an der Schädelstätte, wird Jesus zwischen zwei anderen gekreuzigt. Dann ruft er: "Es ist vollbracht" – und es ist vollbracht.
Der Morgen der Auferstehung
Vor Tagesanbruch am ersten Tag der Woche findet Maria Magdalena den Stein weggewälzt. Ein Mann, den sie für den Gärtner hält, nennt sie beim Namen – und alles ändert sich.
Der Weg nach Emmaus
Zwei Jünger gehen mit gebrochenem Herzen den weiten Weg nach Hause, während ein Fremder ihnen die Schriften öffnet. Am Tisch bricht er das Brot – und ihre Augen werden geöffnet.