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The Temptation in the Wilderness

Luther Bibel 1912

Mat 4:1–11

  1. 1 Da ward Jesus vom Geist in die Wüste geführt, auf daß er von dem Teufel versucht würde.
  2. 2 Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn.
  3. 3 Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, daß diese Steine Brot werden.
  4. 4 Und er antwortete und sprach: Es steht geschrieben: “Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht.”
  5. 5 Da führte ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels
  6. 6 und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so laß dich hinab; denn es steht geschrieben: Er wird seinen Engeln über dir Befehl tun, und sie werden dich auf Händen tragen, auf daß du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
  7. 7 Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht auch geschrieben: “Du sollst Gott, deinen HERRN, nicht versuchen.”
  8. 8 Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit
  9. 9 und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, so du niederfällst und mich anbetest.
  10. 10 Da sprach Jesus zu ihm: Hebe dich weg von mir Satan! denn es steht geschrieben: “Du sollst anbeten Gott, deinen HERRN, und ihm allein dienen.”
  11. 11 Da verließ ihn der Teufel; und siehe, da traten die Engel zu ihm und dienten ihm.

Mrk 1:12–13

  1. 12 Und alsbald trieb ihn der Geist in die Wüste,
  2. 13 und er war allda in der Wüste Tage und ward versucht von dem Satan und war bei den Tieren, und die Engel dienten ihm.

Luk 4:1–13

  1. 1 Jesus aber, voll des heiligen Geistes, kam wieder von dem Jordan und ward vom Geist in die Wüste geführt
  2. 2 und ward vierzig Tage lang vom Teufel versucht. Und er aß nichts in diesen Tagen; und da sie ein Ende hatten, hungerte ihn darnach.
  3. 3 Der Teufel aber sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so sprich zu dem Stein, daß er Brot werde.
  4. 4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es steht geschrieben: “Der Mensch lebt nicht allein vom Brot, sondern von einem jeglichen Wort Gottes.”
  5. 5 Und der Teufel führte ihn auf einen hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der ganzen Welt in einem Augenblick
  6. 6 und sprach zu ihm: Alle diese Macht will ich dir geben und ihre Herrlichkeit; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, welchem ich will.
  7. 7 So du nun mich willst anbeten, so soll es alles dein sein.
  8. 8 Jesus antwortete ihm und sprach: Es steht geschrieben: “Du sollst Gott, deinen HERRN, anbeten und ihm allein dienen.”
  9. 9 Und er führte ihn gen Jerusalem und stellte ihn auf des Tempels Zinne und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so laß dich von hinnen hinunter
  10. 10 denn es steht geschrieben: “Er wird befehlen seinen Engeln von dir, daß sie dich bewahren
  11. 11 und auf den Händen tragen, auf daß du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stößt.”
  12. 12 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es ist gesagt: “Du sollst Gott, deinen HERRN, nicht versuchen.”
  13. 13 Und da der Teufel alle Versuchung vollendet hatte, wich er von ihm eine Zeitlang.