The Crucifixion
Textbibel von Kautzsch und Weizsäcker
Mat 27:32–44
- 32 Da sie aber hinauszogen, trafen sie einen Mann von Kyrene, mit Namen Simon; diesen nötigten sie, sein Kreuz zu tragen.
- 33 Und da sie an den Platz kamen mit Namen Golgotha, das heißt Schädelstätte,
- 34 gaben sie ihm Wein mit Galle vermischt zu trinken; und da er es kostete, mochte er es nicht trinken.
- 35 Nachdem sie ihn aber gekreuzigt, verteilten sie seine Kleider durchs Los,
- 36 und setzten sich und bewachten ihn daselbst.
- 37 Und sie befestigten über seinem Kopfe eine Inschrift seiner Schuld: dies ist Jesus, der König der Juden.
- 38 Hierauf wurden mit ihm zwei Räuber gekreuzigt, einer zur rechten und einer zur linken.
- 39 Die Vorübergehenden aber lästerten ihn, indem sie die Köpfe schüttelten und sagten:
- 40 der den Tempel abbricht und in drei Tagen aufbaut, hilf dir selbst, wenn du Gottes Sohn bist, und steige herunter vom Kreuze.
- 41 Ebenso die Hohenpriester spotteten mit den Schriftgelehrten und Aeltesten und sagten:
- 42 Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen: König von Israel ist er? so steige er jetzt herunter vom Kreuze, dann wollen wir an ihn glauben;
- 43 hat er auf Gott vertraut, der möge ihn jetzt retten, wenn er will; hat er doch gesagt, er sei Gottes Sohn.
- 44 In gleicher Weise aber schmähten ihn auch die Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren.
Mrk 15:21–32
- 21 und nötigten einen Vorübergehenden, Simon von Kyrene, der vom Felde kam, den Vater des Alexander und Rufus, sein Kreuz zu tragen,
- 22 und bringen ihn an den Platz Golgotha, was übersetzt heißt: Schädelstätte.
- 23 Und sie gaben ihm Wein mit Myrrhen: er aber nahm es nicht an.
- 24 Und sie kreuzigten ihn, und verteilen seine Kleider, indem sie das Los darüber warfen, was einer bekommen solle.
- 25 Es war aber die dritte Stunde, da sie ihn kreuzigten.
- 26 Und es war die Inschrift seiner Schuld angeschrieben: der König der Juden.
- 27 Und mit ihm kreuzigten sie zwei Räuber, einen ihm zur Rechten und einen zur Linken.
- 28 Und es ward die Schrift erfüllt: und er ward unter die Uebeltäter gerechnet.
- 29 Und die Vorübergehenden lästerten ihn, indem sie die Köpfe schüttelten und sagten: Ha! der den Tempel abbricht und in drei Tagen aufbaut,
- 30 hilf dir selbst und steige herunter vom Kreuze.
- 31 Ebenso auch die Hohenpriester spotteten unter einander nebst den Schriftgelehrten und sagten: anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen;
- 32 der Christus, der König Israels! jetzt steige herunter vom Kreuze, das wir es sehen und glauben. Auch seine Mitgekreuzigten schmähten ihn.
Luk 23:26–43
- 26 Und wie sie ihn abführten, griffen sie einen gewissen Simon von Kyrene, der vom Felde kam, und legten ihm das Kreuz auf, es Jesus nachzutragen.
- 27 Es folgte ihm aber eine große Schaar des Volks, und von Weibern die wehklagten, und ihn beweinten.
- 28 Jesus aber wandte sich zu ihnen und sprach: ihr Töchter von Jerusalem, weinet nicht über mich; vielmehr weinet über euch selbst, und über eure Kinder.
- 29 Denn siehe es kommen Tage, an welchen sie sagen werden: selig die Unfruchtbaren, und die Leiber die nicht geboren, und die Brüste, die nicht genährt haben.
- 30 Hierauf werden sie anfangen zu sagen zu den Bergen: fallet über uns, und zu den Hügeln: decket uns.
- 31 Denn wenn man das am grünen Holze thut, was soll am dürren werden?
- 32 Man führte aber auch zwei andere Verbrecher mit ihm zur Hinrichtung.
- 33 Und als sie an den Platz gekommen waren, den man Schädelstätte nennt, kreuzigten sie ihn daselbst, ebenso die Verbrecher, den einen zur rechten, den andern zur linken.
- 34 Jesus aber sagte: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie thun. Sie verteilten aber seine Kleider, und warfen das Los darüber.
- 35 Und das Volk stand dabei, und schaute zu. Die Oberen aber höhnten und sagten: anderen hat er geholfen, so helfe er sich selber, wenn er der Christus Gottes ist, der auserwählte.
- 36 Es verspotteten ihn aber auch die Soldaten, indem sie herzutraten, ihm Essig reichten,
- 37 und sagten: wenn du der König der Juden bist, so hilf dir selber.
- 38 Ueber ihm aber war eine Inschrift: dieser ist der König der Juden.
- 39 Einer aber von den Verbrechern, die da hiengen, lästerte ihn: bist du nicht der Christus? Hilf doch dir selbst und uns.
- 40 Der andere aber erwiderte und schalt ihn: fürchtest du nicht einmal Gott, der du doch in gleicher Strafe bist?
- 41 Und zwar sind wir es mit Recht, denn wir empfangen den Lohn unserer Thaten; dieser aber hat nichts Unrechtes gethan.
- 42 Und er sagte: Jesus, gedenke mein, wenn du mit deinem Reiche kommst.
- 43 Und er sagte zu ihm: wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradiese sein.
Jhn 19:16–27
- 16 Darauf lieferte er ihn ihnen aus zur Kreuzigung.
- 17 Da nahmen sie Jesus hin, und sich selbst das Kreuz tragend gieng er hinaus an den Platz, Schädelstätte genannt, auf Hebräisch Golgotha.
- 18 Woselbst sie ihn kreuzigten, und mit ihm zwei Andere hüben und drüben, Jesus aber in der Mitte.
- 19 Pilatus aber schrieb auch eine Inschrift und heftete sie an das Kreuz, darauf stand: Jesus der Nazoräer, der König der Juden.
- 20 Diese Inschrift nun lasen viele von den Juden, weil der Platz nahe bei der Stadt war, wo Jesus gekreuzigt wurde, und es war geschrieben auf Hebräisch, Römisch, Griechisch.
- 21 Da sagten die Hohenpriester der Juden zu Pilatus: schreibe nicht: der König der Juden, sondern: daß er gesagt hat: ich bin der Juden König.
- 22 Antwortete Pilatus: was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben.
- 23 Die Soldaten nun, als sie Jesus gekreuzigt hatten, nahmen sie seine Kleider, und machten vier Teile, für jeden Soldaten einen Teil, dazu den Rock, der Rock aber war ungenäht, von oben ganz durch gewoben.
- 24 Da sagten sie zu einander: wir wollen ihn nicht zerreißen, sondern darüber losen, wem er gehören soll. Damit die Schrift erfüllet würde: Sie haben meine Kleider unter sich verteilt, und über mein Gewand haben sie das Los geworfen.
- 25 So thaten die Soldaten. Es standen aber bei dem Kreuze Jesus seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, die Maria des Klopas, und die Maria von Magdala.
- 26 Da nun Jesus seine Mutter sah, und den Jünger, den er lieb hatte, dabei stehen, sagt er zu der Mutter: Weib, hier ist dein Sohn.
- 27 Darauf sagt er zu dem Jünger: hier ist deine Mutter. Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.