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The Anointing at Bethany

Textbibel von Kautzsch und Weizsäcker

Mat 26:6–13

  1. 6 Als aber Jesus in Bethania war im Hause Simons des Aussätzigen,
  2. 7 trat zu ihm eine Frau mit einer Alabasterflasche voll kostbarer Salbe und goß sie ihm, während er zu Tische saß, über das Haupt.
  3. 8 Als es aber die Jünger sahen, sprachen sie ihren Unwillen aus: wozu dies so verderben?
  4. 9 hätte man dies doch teuer verkaufen und es den armen Leuten geben können.
  5. 10 Jesus aber, da er es merkte, sagte zu ihnen: was beschwert ihr die Frau. Hat sie doch ein gutes Werk an mir gethan.
  6. 11 Denn die Armen habt ihr allezeit bei euch, mich aber habt ihr nicht allezeit.
  7. 12 Denn mit dem Ausschütten dieser Salbe über meinen Leib hat sie für mein Begräbnis gesorgt.
  8. 13 Wahrlich, ich sage euch: wo in aller Welt dieses Evangelium verkündet wird, da wird auch von ihrer That geredet werden zu ihrem Gedächtnis.

Mrk 14:3–9

  1. 3 Und da er in Bethania war, im Hause Simons des Aussätzigen, kam eine Frau, wie er zu Tische saß, mit einer Alabasterflasche ächter kostbarer Nardensalbe, schlug die Flasche auf und goß es ihm über das Haupt.
  2. 4 Es waren aber etliche da, die unter sich zankten: wozu das, diese Salbe zu vergeuden?
  3. 5 hätte man doch diese Salbe verkaufen können um mehr als dreihundert Denare und es den Armen geben; und sie fuhren sie an.
  4. 6 Jesus aber sagte: lasset sie; was beschwert ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir gethan.
  5. 7 Denn die Armen habt ihr allezeit bei euch und könnet ihnen allezeit Gutes thun, wann ihr wollt; mich aber habt ihr nicht allezeit.
  6. 8 Sie hat gethan, was sie vermochte; sie hat meinen Leib zum voraus gesalbt zum Begräbnis.
  7. 9 Wahrlich aber, ich sage euch, wo in aller Welt das Evangelium verkündigt wird, wird auch von ihrer That geredet werden zu ihrem Gedächtnis.

Jhn 12:1–8

  1. 1 Jesus nun kam sechs Tage vor dem Passa nach Bethania, wo Lazarus war, den Jesus von den Toten erweckt hatte.
  2. 2 Da richteten sie ihm dort ein Gastmahl, und die Martha wartete auf, der Lazarus aber war einer von denen, die mit ihm zu Tische saßen.
  3. 3 Da nahm die Maria ein Pfund ächter kostbarer Nardensalbe, salbte Jesus die Füße, und trocknete ihm die Füße mit ihren Haaren. Das Haus aber ward erfüllt von dem Dufte der Salbe.
  4. 4 Judas aber der Iskariote, einer von seinen Jüngern, der welcher ihn verraten sollte, spricht:
  5. 5 warum hat man die Salbe nicht verkauft um dreihundert Denare und es den Armen gegeben?
  6. 6 Das sagte er aber nicht, weil ihm an den Armen lag, sondern weil er ein Dieb war, und, da er den Beutel führte, die Einlagen wegnahm.
  7. 7 Da sagte Jesus: laß sie, es mag ihr gelten für den Tag meines Begräbnisses.
  8. 8 Denn die Armen habt ihr allezeit bei euch, mich aber habt ihr nicht allezeit.