Paulus' zweite Reise
Das Evangelium setzt nach Europa über – von Antiochia durch Mazedonien und Griechenland, und pflanzt die Gemeinden, die einmal Paulus' Briefe empfangen sollten.
Ein scharfer Streit
Die Reise beginnt in Antiochia mit einem Zerwürfnis: Paulus und Barnabas trennen sich wegen Johannes Markus. Paulus wählt Silas und macht sich auf den Landweg, um die jungen Gemeinden zu stärken.
Timotheus kommt dazu
In Lystra, der Stadt, in der Paulus einst gesteinigt und für tot liegen gelassen wurde, findet er einen Jünger, von dem alle gut reden – den jungen Timotheus, der sich ihnen anschließt wie ein Sohn dem Vater.
Die Vision in Troas
Immer wieder gehindert, in Asien zu predigen, erreicht Paulus die Küste. In der Nacht fleht ein Mann aus Mazedonien: "Komm herüber und hilf uns" – und das Evangelium wendet sich nach Europa.
Der Kerkermeister um Mitternacht
Eine Geschäftsfrau, eine Sklavin, ein Erdbeben um Mitternacht und ein Kerkermeister, der an seinem eigenen Tisch Wunden wäscht: Die erste Gemeinde auf europäischem Boden beginnt in der römischen Kolonie Philippi.
Die Welt auf den Kopf gestellt
Drei Sabbate voller Gespräche in der Synagoge von Thessalonich genügen, um eine Gemeinde zu gründen – und einen Aufruhr. "Diese, die den ganzen Weltkreis erregen, sind jetzt auch hierher gekommen."
Die edlen Beröer
In Beröa nehmen sie das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf – und prüfen es, indem sie täglich in der Schrift forschen, ob es sich so verhalte. Die Beröer werden zum Inbegriff redlichen Forschens.
Der unbekannte Gott
Aufgewühlt von einer Stadt voller Götzen tritt Paulus mitten auf den Areopag in Athen und beginnt bei einem Altar mit der Aufschrift DEM UNBEKANNTEN GOTT – und verkündigt den Schöpfer, der allen Menschen überall gebietet, Buße zu tun.
Achtzehn Monate in Korinth
In einer rauen Hafenstadt macht Paulus Zelte mit Aquila und Priszilla und hört den Herrn in einer Vision sagen: "Ich habe ein großes Volk in dieser Stadt." Er bleibt ein Jahr und sechs Monate.
Die Rückkehr
Ein kurzer erster Besuch in Ephesus auf dem Heimweg und ein Versprechen wiederzukommen, so Gott will. Er hält es: Die dritte Reise schenkt dieser Stadt drei Jahre – und einen der größten Briefe des Neuen Testaments.