Der Auszug
Aus der Sklaverei, durch das Meer, zum Berg Gottes – Israels Weg von Ägypten bis an den Rand des verheißenen Landes.
Die Nacht des Passah
Um Mitternacht fällt das Gericht über Ägypten, und der Pharao lässt endlich los. Sechshunderttausend verlassen Ramses, die Stadt, die sie als Sklaven gebaut haben, ihr Teig noch ungesäuert.
Wolken- und Feuersäule
Sukkot ist das erste Lager auf dem Weg hinaus. Gott selbst führt den Zug – eine Wolkensäule bei Tag und eine Feuersäule bei Nacht, die nie von ihrem Platz vor dem Volk weicht.
Geteiltes Wasser
Gefangen zwischen Pharaos Streitwagen und dem Meer soll Israel stillhalten. Das Meer öffnet sich, ein Volk zieht trockenen Fußes hindurch, und das Heer, das ihm folgt, ertrinkt.
Zwölf Quellen in Elim
Drei Tage in der Wüste, und das Wasser ist bitter, das Volk murrt schon. Gott macht Mara süß – dann bringt er sie nach Elim, zu zwölf Quellen und siebzig Palmen.
Brot vom Himmel
Einen Monat nach dem Auszug aus Ägypten, in der Wüste Sin, geht die Nahrung aus. Am Morgen ist der Wüstenboden mit etwas Feinem, Flockigem bedeckt – Manna, Brot vom Himmel, sechs Tage die Woche, vierzig Jahre lang.
Wasser aus dem Felsen
Kein Wasser in Refidim, und das Volk ist bereit, Mose zu steinigen. Gott steht vor ihm auf dem Felsen am Horeb; geschlagen, strömt er Wasser hervor. Dann greift Amalek an – und verliert, solange Moses Hände hochgehalten werden.
Die zehn Worte
Feuer, Rauch und ein Posaunenschall, der immer lauter wird: Gott fährt auf den Berg Sinai herab und spricht die zehn Worte, die die Welt seither geprägt haben.
Der Wendepunkt
Von Kadesch-Barnea ziehen zwölf Kundschafter aus, vierzig Tage lang, und kehren mit einer einzigen riesigen Weintraube zurück. Zehn sehen nur Riesen; zwei sehen Gott. Der Unglaube kostet eine Generation das Land.
Der Blick vom Pisga
Mose steigt allein auf den Berg Nebo, und Gott zeigt ihm das ganze Land, von Gilead bis ans äußerste Meer. Er sieht es, er betritt es nicht, und er stirbt dort, ohne dass sein Auge schwach geworden wäre.