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The Empty Tomb

Textbibel von Kautzsch und Weizsäcker

Mat 28:1–8

  1. 1 Nach Ablauf des Sabbats aber im Morgengrauen des ersten Wochentages kamen Maria von Magdala und die andere Maria, nach dem Grabe zu sehen.
  2. 2 Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben; denn ein Engel des Herrn stieg herab vom Himmel, kam herzu und wälzte den Stein ab, und setzte sich oben darauf.
  3. 3 Es war aber sein Ansehen wie ein Blitz, und sein Gewand weiß wie Schnee.
  4. 4 Die Furcht vor ihm traf aber die Wächter wie ein Schlag, und sie wurden wie tot.
  5. 5 Der Engel aber sprach die Frauen an: fürchtet euch nicht. Ich weiß, daß ihr Jesus den Gekreuzigten suchet;
  6. 6 er ist nicht hier, denn er ward auferweckt, wie er gesagt hat; kommt und sehet den Ort, wo er lag.
  7. 7 Und gehet eilends hin und saget seinen Jüngern, daß er von den Toten auferweckt ist, und siehe, er geht euch voran nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen; siehe, ich habe es euch gesagt.
  8. 8 Und sie verließen eilends das Grab in Furcht und großer Freude, und liefen, es seinen Jüngern zu berichten.

Mrk 16:1–8

  1. 1 Und wie der Sabbat vorüber war, da kauften Maria von Magdala und die Maria des Jakobus Tochter und Salome Gewürze, um hinzugehen und ihn einzusalben.
  2. 2 Und in der Morgenfrühe am ersten Wochentag kamen sie an das Grab, wie die Sonne aufgieng.
  3. 3 Und sie sprachen bei sich selbst: wer wird uns den Stein von der Thüre des Grabes abwälzen?
  4. 4 Und da sie aufblickten, schauten sie, daß der Stein übergewälzt war; er war nämlich sehr groß.
  5. 5 Und da sie in das Grab eintraten, sahen sie einen Jüngling auf der rechten Seite sitzen, mit einem weißen Talar bekleidet, und sie schracken zusammen.
  6. 6 Er aber sagt zu ihnen: erschrecket nicht. Ihr suchet Jesus den Nazarener, den gekreuzigten; er ward auferweckt, er ist nicht hier; siehe da die Stelle, wo sie ihn hingelegt haben.
  7. 7 Aber gehet hin, saget seinen Jüngern und dem Petrus: er geht euch nach Galiläa voraus; dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.
  8. 8 Und sie giengen heraus und flohen von dem Grabe; denn Zittern und Entsetzen hatte sie erfaßt, und sie sagten zu niemand etwas, denn sie fürchteten sich.

Luk 24:1–12

  1. 1 Am ersten Wochentage aber mit dem ersten Zwielicht kamen sie zu dem Grab mit den Gewürzen, die sie gerichtet hatten.
  2. 2 Sie fanden aber den Stein abgewälzt vom Grabe;
  3. 3 als sie aber eintraten, fanden sie den Leichnam nicht,
  4. 4 und es geschah, da sie vergeblich darüber sannen, und siehe, zwei Männer standen bei ihnen in leuchtendem Gewand.
  5. 5 Da sie aber Furcht bekamen und unter sich blickten, sprachen dieselben zu ihnen: Was suchet ihr den Lebenden bei den Toten?
  6. 6 Er ist nicht hier, sondern er ward auferweckt. Denket daran, wie er zu euch geredet, als er noch in Galiläa war,
  7. 7 da er vom Sohne des Menschen sagte, daß er müsse in die Hand sündiger Menschen ausgeliefert und gekreuzigt werden, und am dritten Tage auferstehen.
  8. 8 Und sie gedachten seiner Worte, und kehrten von dem Grabe zurück,
  9. 9 und berichteten dieses alles den Elf und allen Uebrigen.
  10. 10 Das war aber die Maria von Magdala und Johanna und die Maria des Jakobus. (Auch ihre Genossinnen erzählten es den Aposteln).
  11. 11 Und es erschienen ihnen diese Worte wie ein Märchen, und sie glaubten ihnen nicht.
  12. 12 Petrus aber stand auf und lief zu dem Grabe, und bückte sich und sah nur die Leintücher. Und er gieng nach Hause in Verwunderung über das Ereignis.

Jhn 20:1–10

  1. 1 Am ersten Wochentage aber kommt Maria, die von Magdala, morgens frühe, da es noch dunkel war, zu dem Grab, und sieht den Stein vom Grabe weggenommen.
  2. 2 Da läuft sie und geht zu Simon Petrus und zu dem anderen Jünger, welchen Jesus lieb hatte, und sagt zu ihnen: Sie haben den Herrn aus dem Grabe genommen, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben.
  3. 3 Da gieng Petrus hinaus und der andere Jünger, und giengen zum Grab.
  4. 4 Es liefen aber die beiden miteinander, und der andere Jünger lief voraus, schneller als Petrus, und kam zuerst an das Grab,
  5. 5 und beugte sich vor und sieht die Leintücher da liegen, hinein gieng er jedoch nicht.
  6. 6 Da kommt Simon Petrus hinter ihm drein, und er trat in das Grab hinein und schaut die Leintücher liegen,
  7. 7 und das Schweißtuch, das auf seinem Kopf gelegen war, nicht bei den Leintüchern liegen, sondern für sich zusammengewickelt an einem besonderen Platz.
  8. 8 Hierauf gieng denn auch der andere Jünger hinein, der zuerst zum Grabe gekommen war, und sah es und glaubte.
  9. 9 Denn noch hatten sie die Schrift nicht verstanden, daß er von den Toten auferstehen müsse.
  10. 10 Da giengen die Jünger wieder heim.